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Samstag, 17. Oktober 2026

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Zehntausende protestieren in Athen gegen Besuch von Marco Rubio

Proteste in Athen spiegeln Unzufriedenheit mit der US-Außenpolitik wider, während Rubio sich auf Besprechungen in der Region vorbereitet.

Archivbild: Zehntausende protestieren in Athen gegen Besuch von Marco Rubio
ArchivbildBild: Alan Santos/PR · Wikimedia Commons · CC BY 2.0

In Athen haben sich mehr als 2.000 Menschen gegen den Besuch des US-Außenministers Marco Rubio versammelt. Die Proteste fanden in der griechischen Hauptstadt statt, wo die Teilnehmer ihre Unzufriedenheit mit der Außenpolitik der Vereinigten Staaten zum Ausdruck brachten, insbesondere in Bezug auf den militärischen und wirtschaftlichen Einfluss in der Region.

Die Demonstranten zogen durch das Zentrum von Athen und hielten Transparente mit der Aufschrift "Marco Rubio unerwünscht", was das starke Gefühl der Ablehnung gegenüber der Präsenz des amerikanischen Politikers deutlich macht. Die Behörden hatten strenge Sicherheitsmaßnahmen während der Demonstration ergriffen, um die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Beteiligten zu gewährleisten.

Die Demonstration in Athen fällt mit den Vorbereitungen Rubios für geplante Meetings am Mittwoch zusammen, bevor er am Donnerstag nach Lissabon reist. Die Proteste reflektieren eine wachsende Unzufriedenheit mit der amerikanischen Diplomatie, die viele als nachteilig für die Interessen Griechenlands erachten.

Archivbild: Zehntausende protestieren in Athen gegen Besuch von Marco Rubio
ArchivbildBild: CopistaAlejandrino · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Neben den Veranstaltungen in Athen fand auch eine Demonstration in Lissabon statt, wo sich rund 300 Menschen versammelten, um gegen Rubios Besuch in Portugal zu protestieren. Der Protest in Lissabon war gekennzeichnet durch Slogans wie "Nein zur Präsenz von Marco Rubio in Portugal".

Diese Demonstration in Lissabon fand am Largo de São Domingos statt und wurde vom Portugiesischen Rat für Frieden und Zusammenarbeit (CPPC) organisiert. Während der Veranstaltung äußerten die Teilnehmer ihre Bedenken hinsichtlich der US-Politik in Europa.

Marco Rubio hat in Lissabon Treffen mit politischen Persönlichkeiten geplant, darunter Luís Montenegro und Paulo Rangel, was die Ernsthaftigkeit seines Besuchs und die Aufmerksamkeit, die er in der öffentlichen Meinung verschiedener europäischer Länder erregt, verdeutlicht. Die Proteste in Athen und Lissabon erfolgen im Kontext einer wachsenden Kontroverse über das Handeln der USA in der Region.