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Monday, 10 August 2026

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Ex-MP in Thailand nach Schusswaffenvorfällen verhaftet

Ein ehemaliger Abgeordneter wurde festgenommen, nachdem er in einem Regierungsbüro in Thailand auf einen Beamten geschossen hat. Zwei Personen wurden verletzt. Der Vorfall fiel kurz nach einer tödlichen Schulschießerei in der gleichen Region.

Ex-MP in Thailand nach Schusswaffenvorfällen verhaftet
Photo: CEphoto, Uwe Aranas · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Am Montag kam es in Nonthaburi, dem benachbarten Landkreis Bangkoks, zu einem Schusswechsel in einem Regierungsbüro. Ein ehemaliger Abgeordneter soll auf einen hochrangigen Beamten und dessen Fahrer geschossen haben, was zu zwei Verletzten führte, berichtete Major General Dejrapee Kongdee, der Polizeikommandeur der Region.

Laut der Polizei gestand der mutmaßliche Schütze, dass der Vorfall aus einem Streit über einen Kredit resultierte. Der Schütze, Chalong Riewrang, übertrug seine Entschuldigung in einem Livestream auf YouTube.

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einer der tödlichsten Schießereien in Thailand seit fast vier Jahren, bei der in einer Schule acht Menschen ums Leben gekommen sind. Die jüngsten Ereignisse haben erneut die Diskussion über Waffenkontrolle im Land angeheizt.

Zusätzlich wurde berichtet, dass Chalong Riewrang während eines direkten Anrufs bei einer thailändischen TV-Moderatoren seine Tat öffentlich bekannt gab und seine Verantwortung übernahm. Dies geschah nach seiner Festnahme durch die Behörden.

Die Verletzten wurden umgehend ins Krankenhaus gebracht, Details zu ihren aktuellen Zuständen sind jedoch nicht bekannt.

Der Vorfall hat landesweit Reaktionen gefordert, wobei viele Fragen zur Sicherheit im Land und zu den Gründen für den Anstieg von Waffengewalt aufgeworfen wurden.