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Samstag, 8. August 2026

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Abelardo de la Espriella tritt sein Amt als Präsident in Kolumbien an

Die extreme Rechte kehrt mit der Amtseinführung von Abelardo de la Espriella in Kolumbien an die Macht, was einen wichtigen politischen Wendepunkt im Land markiert.

Abelardo de la Espriella tritt sein Amt als Präsident in Kolumbien an
Bild: DEA Employee · Wikimedia Commons · Public domain

Abelardo de la Espriella wurde am Freitag, dem 7. August, in Cali, der drittgrößten Stadt Kolumbiens, zum Präsidenten vereidigt. Dieses Ereignis ist bemerkenswert, da es die erste Präsidentenvereidigung außerhalb der Hauptstadt Bogotá darstellt und die Bedeutung von Cali als Bastion bewaffneter Gruppen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel unterstreicht.

De la Espriella, der am 21. Juni mit einem auf Sicherheit fokussierten Programm gewählt wurde, hat versprochen, signifikante Änderungen herbeizuführen, insbesondere durch Haushaltskürzungen und eine „moralische Rekonstruktion“, die auf dem Katholizismus basiert. In seiner Antrittsrede erklärte er, unermüdlich gegen den Narcoterrorismus und die organisierten Kriminalität kämpfen zu wollen.

Die Ankunft von Gianni Infantino, dem Präsidenten der FIFA, in Cali zur Teilnahme an dieser Vereidigung geschieht vor dem Hintergrund von Kontroversen über das Management der Sportorganisation. Infantino verstärkt die Sichtbarkeit dieses bedeutenden politischen Ereignisses in Kolumbien und hebt damit die internationalen Themen hervor, die mit dieser Wahl verbunden sind.

Abelardo de la Espriella tritt sein Amt als Präsident in Kolumbien an
Bild: U.S. Government Accountability Office from Washington, DC, United States · Wikimedia Commons · Public domain

De la Espriella tritt die Nachfolge von Gustavo Petro an, nach vier Jahren linker Regierungsführung, was einen radikalen Wandel in der kolumbianischen Politlandschaft darstellt, die in den letzten Jahren stark polarisiert war. Seine Wahl wird als Rückkehr der rechten Kräfte an die Macht im Land wahrgenommen.

Die Vereinigten Staaten haben ihre Unterstützung für den neuen Präsidenten mit einem Engagement von einer Milliarde Dollar an Hilfe angekündigt, das darauf abzielt, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken und die gemeinsamen Ziele zwischen den beiden Nationen zu unterstützen. Diese Hilfe ist ein Zeichen für die Angleichung der kolumbianischen Politik an die amerikanischen Interessen, insbesondere unter dem Einfluss seines Verbündeten, Donald Trump.

Mit diesem Amtsantritt tritt Kolumbien in eine neue politische Ära ein, und die Versprechen de la Espriellas hinsichtlich Sicherheit und dem Kampf gegen den Drogenhandel stehen im Mittelpunkt seiner Amtszeit.