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Abelardo de la Espriella übernimmt das Präsidentenamt in Kolumbien
Der neue Präsident Kolumbiens, Abelardo de la Espriella, wurde während einer Zeremonie in Cali unter strengen Sicherheitsmaßnahmen investiert.

Abelardo de la Espriella wurde offiziell als Präsident Kolumbiens für die Legislaturperiode 2026-2030 während einer in Cali veranstalteten Zeremonie eingesetzt. Anwesend waren Staatsoberhäupter aus mehreren Ländern, darunter Javier Milei aus Argentinien, Daniel Noboa aus Ecuador und José Antonio Kast aus Chile sowie der spanische König Felipe VI.
Die Amtseinführung war von strengen Sicherheitsmaßnahmen geprägt. Die Veranstaltung fand in Anwesenheit eines beschlussfähigen Quorums im Kongress der Republik statt, wodurch De la Espriella zum 43. Präsidenten der kolumbianischen Republik ernannt wurde.
In seiner ersten Rede betonte De la Espriella seine Absicht, eine harte Linie gegen den Drogenhandel zu verfolgen. Er erwähnte den Bau von Megagefängnissen und steuerliche Reformen. Er stellte fest, dass die Option des Dialogs mit narco-terroristischen Gruppen als erschöpft angesehen wird und kündigte Pläne zur Stärkung der Streitkräfte an.

In Bezug auf wirtschaftliche Fragen warnte Vizepräsident José Manuel Restrepo vor einem erheblichen Fehlbetrag im Haushalt für 2027, was unmittelbare wirtschaftliche Herausforderungen für die neue Regierung mit sich bringt.
Während der Veranstaltung nahm die Abgeordnete Jennifer Pedraza zunächst teil, zog sich jedoch von der Zeremonie zurück und argumentierte, dass sie sich mit den durchgeführten Eingriffen unwohl fühlte.
Außerdem wurden im Rahmen der Amtseinführung neue Ernennungen im Kabinett bekannt gegeben, darunter Elsa Noguera als Leiterin eines Ministeriums und die Ernennung einer neuen Vize-Ministerin für Infrastruktur im Ministerium für Verkehr, die über Erfahrung in der Kolumbianischen Infrastrukturkammer verfügt.