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Donnerstag, 22. Oktober 2026

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Alice Schwarzer stellt feministisches Magazin "Emma" nach 50 Jahren ein

Das feministischen Magazin "Emma", gegründet von Alice Schwarzer, wird nach fast 50 Jahren eingestellt. Die letzte Ausgabe erscheint am 8. Dezember 2026.

Archivbild: Alice Schwarzer stellt feministisches Magazin "Emma" nach 50 Jahren ein
ArchivbildBild: Superbass · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Alice Schwarzer hat die Einstellung ihres feministischen Magazins "Emma" bekannt gegeben. Die Zeitschrift wurde 1977 gegründet und hat über mehrere Generationen hinweg Themen des Feminismus aufgegriffen und kommentiert. Laut Berichten wird die letzte Ausgabe am 8. Dezember 2026 veröffentlicht.

Das Magazin, das sich als Gegengewicht zu sogenannten "Männermedien" positionierte, wird nun nach fast 50 Jahren eingestellt. Schwarzer äußerte, dass die Entscheidung nicht auf wirtschaftlichen Gründen basiere, sondern auf einem Gefühl der Ermattung.

In verschiedenen Medien wird Schwarzer mit dem Zitat "Es reicht!" zitiert, was ihre Entscheidung zur Schließung der Zeitschrift unterstreicht. Die genaue Begründung für die Schließung bleibt jedoch vage und lässt Raum für Interpretationen.

Archivbild: Alice Schwarzer stellt feministisches Magazin "Emma" nach 50 Jahren ein
ArchivbildBild: Oberbayerisches Volksblatt, Rosenheim · Wikimedia Commons · Public domain

Die Erstausgabe von "Emma" erschien im Januar 1977 und hat seitdem zahlreiche gesellschaftliche Diskussionen angestoßen. In ihrer Laufzeit hat das Magazin wiederholt für seine klare Positionierung in Feminismusfragen und gegen gesellschaftliche Missstände Aufmerksamkeit erzeugt.

Obwohl das wirtschaftliche Überleben der Zeitschrift in der Öffentlichkeit nicht als Grund für die Schließung genannt wurde, war "Emma" in ihrer Geschichte stets mit Herausforderungen konfrontiert. Die Medienlandschaft und Leserinteressen haben sich ebenfalls verändert.

Die Ankündigung von Alice Schwarzer sorgt für rege Diskussionen unter ihren Lesern und in der Öffentlichkeit, da "Emma" als eine der prägendsten feministischen Publikationen in Deutschland galt. Die letzten Kommentare von Schwarzer werfen ein Licht auf die Entwicklungen in der Frauenbewegung und die Herausforderungen, vor denen sie steht.