Welt
Erdogan strebt Expansion des Makkah-Gemeinsamen Verteidigungsabkommens an
Der türkische Präsident Erdogan äußerte die Hoffnung auf eine Erweiterung des Makkah-Gemeinsamen Verteidigungsabkommens, das letzte Woche inmitten regionaler Spannungen unterzeichnet wurde.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kündigte am Mittwoch an, dass er eine Ausweitung des Makkah-Gemeinsamen Verteidigungsabkommens auf weitere Länder anstrebt. Das Abkommen wurde am vergangenen Freitag zwischen der Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan unterzeichnet, um die regionale Stabilität zu stärken.
Der Hintergrund dieses Abkommens sind die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, die insbesondere durch die Folgen des US-Iran-Kriegs entstanden sind, an denen mehrere regionale Akteure beteiligt sind und die die maritimen Handelswege durch die Straße von Hormuz und das Rote Meer beeinträchtigen.
Erdogan hob die Bedeutung des Abkommens hervor und betonte, dass es Teil einer umfassenderen Vision sei, die Zusammenarbeit unter den Ländern der Region zu stärken, obwohl er nicht konkretisierte, welche Länder er sich erhofft, dass sie beitreten.