Politik
FIFA-Präsident Infantino soll von UEFA Kompensation für angebliche Liebesbeziehung erhalten haben
Laut einem Ermittlungsbericht erhielt eine frühere Mitarbeiterin der UEFA eine hohe Entschädigung, während Gianni Infantino als Generalsekretär tätig war. Infantino wies alle Vorwürfe zurück.

Nach einem Bericht des Daily Telegraph soll die UEFA eine sechsstellige Entschädigung an eine frühere Mitarbeiterin gezahlt haben, die als Liebesbeziehung von FIFA-Präsident Gianni Infantino bezeichnet wird. Diese Zahlung erfolgte während Infantinos Zeit als Generalsekretär der UEFA.
Die Empfängerin der Kompensation war zunächst in einer administrativen Position tätig. Berichten zufolge wurde sie während der angeblichen Beziehung von Infantino in eine Führungsrolle befördert und erhielt eine Gehaltserhöhung von 30 Prozent. Diese Entwicklung sorgte unter ihren Kollegen für Verwirrung und Fragen hinsichtlich der Fairness der Beförderung.
Die genauen Umstände und der Zeitpunkt der Zahlung bleiben unklar. Infantino wird vorgeworfen, die Entschädigung durch sein Handeln als Generalsekretär der UEFA initiiert zu haben. Die Vorwürfe wurden unter verschiedenen Medienberichten zusammengefasst, wobei das ursprüngliche Material auf interne Dokumente der UEFA hinweist.
Infantino selbst hat alle erhobenen Anschuldigungen zurückgewiesen. In seinen Erklärungen betont er, dass die Vorwürfe unbegründet seien und jeder Zusammenhang zwischen seiner Position und der erhaltenen Entschädigung nicht zutreffe.
Die Berichterstattung über diesen Vorfall hat an verschiedenen Orten international für Diskussionen gesorgt. Die UEFA hat bislang keine detaillierten Stellungnahmen zu den Vorwürfen veröffentlicht, während das Thema in den Medien weiterhin aufgegriffen wird.