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Dienstag, 11. August 2026

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Israel lehnt 14-tägige Waffenruhe in Gaza und den US-Plan ab

Das israelische Kabinett hat beschlossen, eine 14-tägige Waffenruhe in Gaza sowie einen von den USA vorgeschlagenen Plan zur Entwaffnung von Hamas abzulehnen.

Israel lehnt 14-tägige Waffenruhe in Gaza und den US-Plan ab
Bild: Becker1999 from Columbus, OH · Wikimedia Commons · CC BY 2.0

Das Kabinett der israelischen Regierung hat seine Ablehnung einer 14-tägigen Waffenruhe im Gazastreifen ausgesprochen, trotz des Drucks von Seiten der USA, die Angriffe zu stoppen und einen Plan zur Entwaffnung von Hamas zu ermöglichen. Der israelische öffentliche Rundfunk Kan berichtete, dass die Minister sich trafen, um diese Frage zu erörtern, in einem Kontext wachsender Spannungen in der Region.

Neben der Ablehnung der Waffenruhe hat Premierminister Benjamin Netanyahu auch einen von den USA vorgeschlagenen 15-Punkte-Plan zurückgewiesen, der die Demobilisierung von Hamas im Austausch für den Abzug der israelischen Truppen vorsieht. Netanyahu erklärte während einer Kabinettssitzung, dass das Land eine Lösung nur nach einer echten Entwaffnung durch Hamas in Betracht ziehen werde.

Netanyahu hat betont, dass die im US-Dokument festgelegten Bedingungen inakzeptabel sind und dass Israel sich ihnen widersetzen müsse. Dies ist zu einem strittigen Thema in den Beziehungen zwischen Israel und seinen amerikanischen Verbündeten geworden, während nach einer dauerhaften Lösung gesucht wird.

Israel lehnt 14-tägige Waffenruhe in Gaza und den US-Plan ab
Bild: Michael.C.Wright · Wikimedia Commons · CC0

In den letzten Wochen hat der Konflikt in Gaza die Debatte über die Notwendigkeit einer Waffenruhe und eine effektive Strategie gegen Hamas intensiviert. Die Ablehnung einer zweiwöchigen Waffenruhe wird auch als Spiegelbild der entschiedenem Haltung Israels zur Sicherheit in der Region angesehen.

Die Position Israels ist klar: Jeder Vertrag muss zuerst die Entwaffnung von Hamas umfassen, etwas, das die militante Gruppe mehrfach zurückgewiesen hat. Diese Differenz hat zu einer Pattsituation in den Verhandlungen über die Zukunft Gazas geführt.

In der Zwischenzeit beobachtet die internationale Gemeinschaft die Entwicklungen in der Region genau, angesichts der Besorgnis über die humanitären Auswirkungen des Konflikts sowie über die Möglichkeit eines verlängerten Zyklus der Gewalt, wenn keine Vereinbarungen erzielt werden.