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Netanyahu lehnt Trumps Plan ab und koppelt Rückzug aus Gaza an Abrüstung des Hamas
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu erklärte, dass Israel seine Truppen im Gazastreifen nicht abziehen werde, solange der Hamas nicht vollständig entwaffnet ist.

Der Premierminister Israels, Benjamin Netanyahu, hat den kürzlich von den Vereinigten Staaten vorgeschlagenen Plan für den Gazastreifen zurückgewiesen, der bereits vom Hamas akzeptiert worden war. Laut Netanyahu werden die israelischen Streitkräfte das palästinensische Gebiet nicht verlassen, solange der Hamas nicht "wahrhaftig entwaffnet" ist, wie am Sonntag (9.) berichtet wurde.
Diese Ablehnung erfolgt im Kontext eines Plans, der die zweite Phase eines Friedensabkommens vorsah, das vom US-Präsidenten Donald Trump vorgeschlagen wurde und ein erhebliches Engagement seitens der palästinensischen Seite impliziert.
Auf der anderen Seite forderte der Hamas die Vereinigten Staaten auf, Druck auf Netanyahu auszuüben, damit dieser seine Entscheidung, den Friedensplan abzulehnen, überdenkt. Der Aufruf des Hamas erfolgte unmittelbar nach der Bekanntgabe von Israels Ablehnung des Plans.
Die Mitteilungen des Hamas deuten auf eine Bereitschaft hin, die Friedensverhandlungen fortzusetzen, abhängig vom Verlauf der Situation und den Reaktionen der israelischen Seite auf die vorgelegten Vorschläge.
Zudem erkannte die deutsche Regierung Trumps Plan als eine Gelegenheit an, um das Entwaffnen des Hamas voranzutreiben. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Deutschland unterstrich diese Position und hob die Relevanz des Plans im aktuellen Sicherheitskontext hervor.
Diese Entwicklung in der Dynamik zwischen Israel und dem Hamas sowie die Reaktionen der Vereinigten Staaten und Deutschlands zu dem Thema zeigt eine Vielzahl von Interessen und Herausforderungen, die in diesem alten Konflikt bewältigt werden müssen.