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Mittwoch, 28. Oktober 2026

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Israels Wähler bestimmen Kurs zwischen Netanyahu und Eisenkot

Israel wählt am Dienstag ein neues Parlament – die erste Abstimmung seit Hamasnachrichten 2023 und dem Krieg im Gazastreifen.

Archivbild: Israels Wähler bestimmen Kurs zwischen Netanyahu und Eisenkot
ArchivbildBild: Avi Ohayon · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0

Die Wahllokale in Israel öffneten am Dienstag für die Knesset-Parlamentswahlen. Es handelt sich um die erste Wahl seit dem Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober 2023 und der darauf folgenden Militäroperation im Gazastreifen. Ministerpräsident Benjamin Netanyahu kämpft um seinen politischen Fortbestand gegen unter anderem den früheren Generalstabschef Gadi Eisenkot von der Partei Yashar.

Die Wahl wird von Quellen als historisch und als eine der wichtigsten in der Geschichte Israels beschrieben. Die zentrale Frage lautet, ob Netanyahu an der Macht bleibt oder einem anderen Führungspersonal Platz macht. Experten weisen darauf hin, dass das Ergebnis unvorhersehbar ist.

Mit knapp 55 Prozent der ausgezählten Stimmen zeigte die vorläufige Auszählung einen Vorsprung für den Pro-Netanyahu-Block. Nach Angaben der Zentralen Wahlkommission würde Netanyahus Likud-Partei 27 Mandate erhalten. In Kombination mit verbündeten Parteien würde sein Block vorläufig 56 Mandate erreichen gegenüber 49 Mandaten für den Anti-Netanyahu-Block.

Archivbild: Israels Wähler bestimmen Kurs zwischen Netanyahu und Eisenkot
ArchivbildBild: Clema12 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Andere Quellen berichten, dass Netanyahus Block basierend auf den vorläufigen Ergebnissen auf 55 Mandate käme, gegenüber 50 Mandaten für Eisenkot. Der Unterschied zwischen beiden Blöcken betrug vorläufig sieben Mandate laut dem ersten Bericht, aber die Auszählung war noch nicht abgeschlossen und die Lage blieb angespannt.

Eisenkot wird als ehemaliger General charakterisiert, der einen gemäßigteren Ansatz verfolgt als Netanyahu. Dennoch erwarten palästinensische Beobachter ungeachtet des Wahlsiegers keine wesentliche Politikänderung. Dies deutet darauf hin, dass die Außenpolitik unabhängig vom Ergebnis unverändert bleiben wird.

Die Wahl steht wegen der Politikkrise und der Auswirkungen des Krieges unter Aufmerksamkeit. Das Ergebnis bestimmt die Zusammensetzung des Parlaments und die Richtung der israelischen Politik in der kommenden Zeit.