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Kolumbien registriert ein Erdbeben der Stärke 7.4 mit mindestens 111 Todesopfern
Ein starkes Erdbeben in Chocó brachte zahlreiche Opfer und Schäden, während der Präsident von Kolumbien die betroffene Region besuchte.

Am 10. August erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7.4 die Region San José del Palmar in Chocó, Kolumbien. Die Erschütterungen waren in Teilen des Zentrums und Westens des Landes zu spüren.
Laut Berichten haben mindestens 111 Menschen ihr Leben verloren und Hunderte wurden verletzt. Die Behörden prüfen die Schäden in den am stärksten betroffenen Städten, darunter Quibdó, die Hauptstadt des Departements.
Der Präsident von Kolumbien, Abelardo de la Espriella, besuchte Quibdó, um die Lage und die Rettungs- sowie Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen zu überwachen. Es wird erwartet, dass die Regierung Maßnahmen ergreift, um den Opfern zu helfen.

Zudem wurde der tragische Tod des 6-jährigen Sohnes eines Bürgermeisters in Bahía Solano gemeldet, der durch den Einsturz seiner Schule in Quibdó starb. Dieser Vorfall hat die Gemeinde tief erschüttert.
Kolumbien liegt im pazifischen Feuergürtel, was es zu einer Region mit hoher seismischer Aktivität macht. Ein vorhergehendes Beben der Stärke 4.8 wurde ebenfalls in derselben Gegend registriert, jedoch ohne Schäden oder Verletzte.