Welt
Kontroverse um Reise des kolumbianischen Wohnungsministers während der Notlage
Minister Jaime Andrés Beltrán sieht sich kritischen Stimmen für eine Reise nach Santa Marta während des Erdbebens in Kolumbien ausgesetzt.

Der kolumbianische Wohnungsminister Jaime Andrés Beltrán steht unter Druck, zurückzutreten, nachdem er während der Notlage wegen eines Erdbebens, das das Land getroffen hat, nach Santa Marta gereist ist. Während die Nation um den Verlust von Menschenleben trauert, haben sowohl Regierungsvertreter als auch Politiker die Reise als "gefühllos" und als Mangel an Urteilskraft in der Krise bezeichnet.
Beltrán verteidigte seine Reise und wies darauf hin, dass es sich nicht um einen Urlaub gehandelt habe, sondern um die Zeit mit seiner Familie, wobei er gleichzeitig während dieser Zeit seine Arbeit fortsetzte. Viele sind jedoch der Meinung, dass seine Anwesenheit am Strand unter den gegebenen Umständen unangemessen war.
Die Situation hat eine intensive Debatte in der Öffentlichkeit ausgelöst, bei der das Verantwortungsbewusstsein und das Verhalten von öffentlichen Amtsträgern in Notfallsituationen in Frage gestellt werden. Der Druck, Maßnahmen gegen den Minister zu ergreifen, könnte in den kommenden Tagen zunehmen.