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Saudi-Arabien öffnet Flughafen nach Huthi-Angriffen wieder
Saudi-Arabien hat den internationalen Flughafen Riyadh nach Angriffen von Huthi-Rebellen mit mehreren Todesfällen wiedereröffnet, während die saudi-arabische Koalition über die Abwehr einer ballistischen Rakete berichtet.

Saudi-Arabien öffnet am Sonntag die internationalen Terminals des Flughafens Riyadh nach Angriffen der Huthis wieder. Nach Angaben von Pressequellen forderten diese Anschläge 16 bis 17 Todesopfer, je nach Bericht unterschiedlich beziffert. Der Flughafen war mehr als zwei Wochen lang geschlossen.
Die Huthis griffen Aden an und warf der Grund für die Todesfälle dem Jemen an den Füßen der Saudis zu. Laut Berichten warnten die Rebellen auch, dass der Flughafen Riyadh ein militärisches Ziel darstelle – eine klare Botschaft anlässlich der Wiedereröffnung der Anlage.
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition, die seit 2015 im Jemen interveniert, gab bekannt, eine von den Huthis in Richtung Riyadh abgefeuerte Flugabwehrrakete abgeschossen zu haben. Der vom Iran unterstützte Huthi-Rebellenbeweg sei so abgewehrt worden. Die saudi-arabische Luftverteidigung meldete mehrfache Abschüsse von Flugkörpern während der jüngsten Anschläge.

Der Flughafen Riyadh hatte am Samstag in einem Post in den sozialen Medien X mitgeteilt, dass ab Sonntag die Inlandsflüge im Terminal 1 und die Internationale Flüge der Fluggesellschaften wieder aufgenommen würden. Die Wiedereröffnung der internationalen Terminals markiert das Ende der Betriebsschließung.
Die Huthis, eine jemenitische Rebellengruppe, führen wiederholte Anschläge auf saudi-arabische Infrastruktur durch. Die Eskalation der Feindseligkeiten prägt weiterhin die Dynamik des Konflikts, der die Region seit mehreren Jahren heimsucht.
Die von Riad angeführte Koalition führt seit 2015 Militäroperationen im Jemen durch, um gegen die Huthi-Rebellen und andere Fraktionen in der Region vorzugehen.