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Freitag, 23. Oktober 2026

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Schufa sieht sich Sammelklage wegen Datenspeicherung gegenüber

Die Schufa steht wegen der Speicherung alter Kreditdaten unter Druck und muss sich auf eine Sammelklage gefasst machen.

Schufa sieht sich Sammelklage wegen Datenspeicherung gegenüber
Bild: Christoph Scholz · Flickr · BY-SA

Die Schufa, Deutschlands größte Wirtschaftsauskunftei, sieht sich rechtlichen Konsequenzen ausgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe zur sogenannten Schattendatenbank, in deren Rahmen historische Daten gespeichert werden. Die gemeinnützige europäische Datenschutzorganisation NOYB hat angekündigt, gerichtlich gegen das Unternehmen vorzugehen.

Nach Angaben von NOYB wurde die Schufa formell abgemahnt. In der Abmahnung wird die Löschung dieser Daten gefordert, die als problematisch angesehen werden. Datenschützer kritisieren insbesondere die Speicherung und Verwendung veralteter Informationen zur Kreditwürdigkeit von Verbrauchern.

Schufa sieht sich Sammelklage wegen Datenspeicherung gegenüber
Bild: ThomasKohler · Flickr · BY

Die Diskussion um die Datenspeicherung und den Datenschutz hat mittlerweile zu ernsthaften rechtlichen Schritten geführt. FOYB bereitet eine Sammelklage vor, was einen weiteren Konflikt im Bereich des Datenschutzes impliziert. Die rechtlichen Auseinandersetzungen könnten weitreichende Folgen für die Schufa haben.

Die Schufa hat bislang nicht auf die Vorwürfe reagiert. Die Situation bleibt angespannt, da auch andere Datenschutzorganisationen ähnliche Anliegen vertreten. Diese Entwicklungen sind Teil einer breiteren Debatte über den Umgang mit persönlichen Daten und die Rechte der Verbraucher.