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Freitag, 18. September 2026

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Supreme Court stoppt Trumps Pläne für strengere Briefwahlregeln

Die US-Regierung von Donald Trump scheiterte im Rechtsstreit um die Briefwahl vor dem Supreme Court, der einen Eilantrag ablehnte, um neue Regeln einzuführen.

Archivbild: Supreme Court stoppt Trumps Pläne für strengere Briefwahlregeln
ArchivbildBild: runJMrun · Flickr · BY

Die Regierung von Präsident Donald Trump hat vor dem Obersten Gerichtshof der USA eine Niederlage im Rechtsstreit um die Briefwahl erlitten. Der Supreme Court lehnte einen Eilantrag ab, der die Umsetzung von verschärften Regeln für die Briefwahl im Vorfeld der Kongresswahlen im November hätte ermöglichen sollen.

Das Gericht ließ die Entscheidung einer unteren Instanz bestehen, die die Trump-Regierung bisher daran hinderte, die geplanten neuen Regeln für die Briefwahl einzuführen. Diese Entscheidung des Supreme Courts sorgt dafür, dass die bestehenden Regelungen in Kraft bleiben.

Mit dieser Entscheidung wird Trumps Bestreben, die Briefwahl zu regulieren und damit möglicherweise Millionen von Wählern zu beeinflussen, vorerst gestoppt. Experten haben auf mögliche Auswirkungen und das dadurch entstehende Wahlchaos hingewiesen, welches bei der Durchführung der Wahlen im November vermieden werden könnte.

Archivbild: Supreme Court stoppt Trumps Pläne für strengere Briefwahlregeln
ArchivbildBild: Dietmar Rabich · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Die Ablehnung des Eilantrags erging nur wenige Wochen vor den wichtigen Zwischenwahlen, die für den 3. November 2020 angesetzt sind. Analysen deuten darauf hin, dass die Briefwahl eine entscheidende Rolle bei der Stimmabgabe spielen wird, insbesondere in der aktuellen Situation rund um die COVID-19-Pandemie.

Die Reaktionen auf den Gerichtsbeschluss fallen unterschiedlich aus. Während die Demokraten Erleichterung äußern, zeigt sich Präsident Trump über die Entscheidung verärgert und kritisiert die Haltung des Gerichts.

Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Spannungen in der US-Politik hinsichtlich der Wahlverfahren und der Meinungsäußerungen zur Integrität der Wahlen, die von den führenden politischen Akteuren in den kommenden Wochen sicherlich weiter diskutiert werden.