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Donnerstag, 22. Oktober 2026

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Uefa bereitet Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Infantino vor

Die Uefa hat rechtliche Schritte gegen Gianni Infantino eingeleitet und eine Strafanzeige vorbereitet.

Archivbild: Uefa bereitet Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Infantino vor
ArchivbildBild: Bryan Berlin · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Die Uefa hat angekündigt, rechtliche Schritte gegen Gianni Infantino, den Präsidenten der FIFA, einzuleiten. Grund für dieses Vorgehen sind die gescheiterten Pläne für eine WM-Investition, die zu einem Streit zwischen dem europäischen Fußballverband und Infantino führten.

In diesem Zusammenhang hat die Uefa bei einem US-Gericht die Herausgabe von FIFA-Dokumenten beantragt, die als Beweismittel gelten. Diese Dokumente sollen der Uefa ermöglichen, eine Strafanzeige in der Schweiz vorzubereiten, wie aus Berichten von Rai News und ANSA hervorgeht.

Laut der Uefa könnten die Informationen zu dem gescheiterten Investoren-Deal, der offenbar zu viele Fragen aufwarf, entscheidend für mögliche rechtliche Schritte sein. Berichten zufolge ist die Uefa bereit, diese Informationen als Grundlage für weitergehende juristische Maßnahmen zu nutzen.

Archivbild: Uefa bereitet Strafanzeige gegen FIFA-Präsident Infantino vor
ArchivbildBild: tracydonald · Flickr · BY

Die rechtlichen Anforderungen wurden an die US-amerikanische Bezirksgerichtsbarkeit gerichtet, wobei die Uefa eine gerichtliche Anordnung zur Einsichtnahme in die Unterlagen fordert. Dies würde der Uefa helfen, ihre Position in etwaigen Verfahren zu stärken und die notwendigen Beweise zu sichern.

Anzeichen auf einen unterschiedlichen Kurs zwischen der Uefa und Infantino sind in letzter Zeit immer deutlicher geworden. Der europäische Verband hat den Druck auf den FIFA-Präsidenten, der aufgrund seiner umstrittenen WM-Pläne in die Kritik geraten ist, verstärkt und führt diesen Streit nun in der Rechtsform weiter.

Die Uefa hat mit dieser Initiative signalisiert, dass sie bereit ist, die Auseinandersetzung auf juristischer Ebene auszutragen. Dabei wird auch die mögliche Anklage in der Schweiz immer konkreter, während die Hintergründe der konfliktbeladenen Verhandlungen zwischen beiden Parteien weiterhin im Fokus stehen.