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Montag, 10. August 2026

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UEFA, Concacaf und AFC kritisieren Gianni Infantino in offener Stellungnahme

Drei Fußball-Konföderationen werfen dem FIFA-Präsidenten Gianni Infantino mangelnde Transparenz in seiner Governance vor.

UEFA, Concacaf und AFC kritisieren Gianni Infantino in offener Stellungnahme
Bild: Piotr Drabik from Poland · Wikimedia Commons · CC BY 2.0

Die UEFA, die Concacaf und die AFC haben am Montag eine offene Stellungnahme veröffentlicht, in der sie erklären, dass der Fußball "niemandem gehört". Diese Aussage verstärkt die Spannungen rund um Gianni Infantino, den Präsidenten der FIFA, der in den letzten Monaten bereits in mehreren Konflikten mit diesen Konföderationen im Mittelpunkt steht.

In ihrem Schreiben weisen die drei europäischen, nordamerikanischen und asiatischen Konföderationen auf einen Mangel an Transparenz in der Verwaltung der FIFA hin. Sie betonen, dass die Verantwortung im Vordergrund stehen müsse, während sie ein Schweigen zu entscheidenden Themen feststellen.

Die offene Stellungnahme wurde von Vertretern der drei Konföderationen unterzeichnet, die auf die Notwendigkeit einer transparenteren und verantwortungsvolleren Governance innerhalb der Weltorganisation des Fußballs hinweisen. Sie verurteilen außerdem ein von der FIFA vorgeschlagenes Geschäftsmodell, egal ob vor oder nach dem Rückzug.

UEFA, Concacaf und AFC kritisieren Gianni Infantino in offener Stellungnahme
Bild: Piotr Drabik from Poland · Wikimedia Commons · CC BY 2.0

Der scharfe Ton der Konföderationen verdeutlicht die Kluft, die sich zwischen der FIFA-Führung und einigen ihrer wichtigsten Allianzen eröffnet hat. Dieser Dissens wirft auch größere Bedenken hinsichtlich der Themen Management und Transparenz im Sport auf.

Diese Entwicklung erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, an dem die Zukunft der Governance des Weltfußballs in Frage gestellt wird. Die Konföderationen versuchen, ihre Stimmen Gehör zu verschaffen und sicherzustellen, dass der Fußball den Interessen aller dient, anstatt den Interessen eines Individuums.

Zusammenfassend ist diese offene Stellungnahme ein weiteres Beispiel für das Klima des Unmuts, das Gianni Infantino umgibt, während die Reaktionen der FIFA auf diese Vorwürfe noch ausstehen.