Autorenvereinbarung
Diese Vereinbarung gilt für alles, was Sie Tagblick als Beitrag anbieten: Texte, Bilder und Quellenangaben. Sie ist bewusst kurz gehalten und in normaler Sprache geschrieben. Lesen Sie sie einmal ganz — mit der Zustimmung erklären Sie, dass Sie sie verstanden haben.
1. Wer diese Vereinbarung schließt
Anbieter des Dienstes ist Ivan Adamov, Silberberger Str. 33, 49076 Osnabrück, Deutschland. Fragen zu dieser Vereinbarung beantworten wir unter [email protected].
Sie schließen diese Vereinbarung im eigenen Namen. Wenn Sie im Auftrag einer Organisation einreichen, müssen Sie dazu berechtigt sein — und Sie sollten uns das sagen, weil es für die Kennzeichnung des Beitrags einen Unterschied macht.
Sie müssen das nach dem Recht Ihres Wohnsitzstaates erforderliche Alter erreicht haben, um wirksam eine Vereinbarung zu schließen. Wir fragen Sie danach und verlassen uns auf Ihre Angabe; ein Geburtsdatum speichern wir nicht.
2. Es kostet nichts, und es verpflichtet zu nichts
Das Einreichen ist kostenlos. Es gibt keine Gebühr, kein Abonnement, keine Einladung und keine Voraussetzung, hauptberuflich Journalistin oder Journalist zu sein.
Umgekehrt entsteht Ihnen aus dem Einreichen kein Anspruch: eine Einreichung ist keine Zusage auf Veröffentlichung. Wir lesen alles, aber wir veröffentlichen nicht alles, und wir schulden Ihnen für einen abgelehnten Beitrag kein Honorar und keine Begründung, die über die Ablehnungsgründe hinausgeht, die wir Ihnen nennen.
Sie werden für einen veröffentlichten Beitrag nicht bezahlt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
3. Was Sie über Ihren Beitrag erklären
Mit jeder Einreichung erklären Sie, dass das Folgende zutrifft. Wir prüfen, was wir prüfen können — aber vieles davon können wir nicht nachprüfen, und deshalb verlassen wir uns darauf.
- Sie dürfen dieses Material einreichen. Es steht kein Vertrag, kein Arbeitsverhältnis und keine Vereinbarung mit Dritten dagegen.
- Der Text ist Ihr eigener, oder Sie haben die erforderlichen Rechte, ihn hier zu veröffentlichen.
- Eingereichte Fotografien haben Sie selbst aufgenommen, oder Sie besitzen die Rechte daran, oder Sie sind zur Veröffentlichung lizenziert oder berechtigt. Für jedes Bild geben Sie an, welcher dieser Fälle vorliegt.
- Sie reichen nichts ein, von dem Sie wissen, dass es abgeschrieben ist.
- Sie reichen nichts ein, das Urheberrechte Dritter rechtswidrig verletzt.
- Sie stellen nichts, was Sie für unwahr halten, als Tatsache dar. Insbesondere erheben Sie keine wissentlich falschen Vorwürfe gegen benannte Personen.
- Sie reichen keine rechtswidrigen Drohungen ein.
- Sie reichen nichts ein, das rechtswidrig zu Hass gegen eine Gruppe aufstachelt.
- Sie reichen keine Belästigung und keine gezielte Herabwürdigung einzelner Menschen ein.
- Sie reichen keine Angriffe ein, die an Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Alter oder einem vergleichbaren Merkmal ansetzen.
- Sie veröffentlichen keine privaten Daten anderer Menschen — Adressen, Telefonnummern, Aufenthaltsorte, Arbeitgeber —, die nicht ohnehin öffentlich und für den Beitrag erforderlich sind.
- Sie reichen keine Betrugsmaschen, keine getarnte Werbung, keine Schadsoftware und keine irreführenden kommerziellen Inhalte ein.
- Sie geben sich nicht als eine andere Person aus. Ein Pseudonym ist ausdrücklich erlaubt — das ist etwas anderes.
- Sie legen offen, wenn Sie an dem, worüber Sie schreiben, ein eigenes Interesse haben: eine Beteiligung, ein Auftrag, ein Amt, eine persönliche Betroffenheit.
- Sie legen offen, in welchem Umfang Sie KI-Werkzeuge eingesetzt haben. Wir fragen danach; die Antwort führt für sich genommen nie zur Ablehnung.
4. Meinung ist ausdrücklich willkommen
Nichts in Abschnitt 3 verlangt, dass Sie unsere Auffassungen teilen. Sie dürfen Regierungen kritisieren, Parteien, Unternehmen, Behörden, Religionen und Personen des öffentlichen Lebens. Sie dürfen Positionen vertreten, die unbequem oder unpopulär sind, und Sie dürfen sich irren.
Was wir nicht veröffentlichen, ist etwas anderes als eine unerwünschte Meinung: rechtswidrige Inhalte, Drohungen, gezielte Belästigung, herabwürdigende Angriffe auf geschützte Merkmale, die Preisgabe privater Daten, Plagiate, Betrug — und Tatsachenbehauptungen, die ein rechtliches Risiko begründen, das wir nicht tragen können.
Die politische Ausrichtung eines Beitrags ist für uns kein Prüfkriterium. Das Risiko ist es.
5. Was mit Ihrem Beitrag geschieht
Zuerst laufen automatische Prüfungen: Format, Länge, Sprache, offensichtlicher Spam, und ein Abgleich gegen das, was bereits veröffentlicht ist. Danach liest ein KI-System den Beitrag und markiert, worauf eine Redakteurin achten sollte. Diese Bewertung entscheidet nichts. Sie bereitet eine menschliche Entscheidung vor.
Anschließend liest ein Mensch. Ohne diese Freigabe wird nichts veröffentlicht.
Das Ergebnis ist eines von vier Dingen: Veröffentlichung, Veröffentlichung nach Änderungen, eine Bitte um Überarbeitung, oder Ablehnung. Bei einer Ablehnung nennen wir Ihnen den Grund, soweit wir das können, ohne dabei selbst ein Risiko zu schaffen.
6. Was wir an Ihrem Text ändern dürfen — und was nicht
Wir redigieren: Rechtschreibung, Zeichensetzung, Absätze, Zwischenüberschriften, Formatierung, gelegentlich eine Überschrift, die im Layout nicht funktioniert. Das machen wir ohne Rückfrage.
Wir übersetzen Ihren Beitrag maschinell in die anderen Ausgaben von Tagblick und prüfen die Übersetzungen automatisch auf Auslassungen und veränderte Namen, Zahlen und Daten. Die Ausgangsfassung bleibt unverändert erhalten.
Was Ihre Aussage verändert, machen wir nicht still. Eine andere Schlussfolgerung, ein entschärfter oder verschärfter Vorwurf, eine gedrehte Position, eine gestrichene Tatsachenbehauptung — dafür kommen wir auf Sie zurück, und Sie können widersprechen.
Nach der Veröffentlichung können wir korrigieren. Bei einer inhaltlich erheblichen Korrektur steht ein sichtbarer Korrekturhinweis am Beitrag; wir ersetzen einen Text nicht heimlich durch einen anderen.
Wir können einen Beitrag entfernen, wenn wir rechtlich dazu verpflichtet sind oder wenn sich nachträglich herausstellt, dass er nicht hätte erscheinen dürfen. Wir sagen Ihnen, dass wir das getan haben.
7. Die Rechte bleiben bei Ihnen
Das Urheberrecht an Ihrem Beitrag bleibt bei Ihnen. Sie treten es nicht ab, und Sie geben es nicht auf.
Sie räumen Tagblick ein einfaches, nicht ausschließliches Nutzungsrecht ein — einfach heißt: Sie dürfen denselben Text auch anderswo veröffentlichen, jederzeit, ohne uns zu fragen. Wir bekommen kein Exklusivrecht.
Dieses Nutzungsrecht umfasst genau das, was zum Veröffentlichen nötig ist:
- den Beitrag auf Tagblick öffentlich zugänglich zu machen und dauerhaft dort zu halten,
- ihn in die anderen Sprachausgaben zu übersetzen und diese Übersetzungen zu veröffentlichen,
- ihn für die Veröffentlichung zu redigieren, zu formatieren und zu kürzen, im Rahmen von Abschnitt 6,
- die von Ihnen eingereichten Bilder im Zusammenhang mit dem Beitrag zu zeigen,
- den Beitrag in unseren eigenen Kanälen anzukündigen und zu bewerben — Startseite, Newsletter, Telegram-Kanäle, soziale Netzwerke —, jeweils mit Ihrer Nennung und mit Verweis auf die Veröffentlichung hier.
8. Wie Sie genannt werden
Sie entscheiden, unter welchem Namen Ihr Beitrag erscheint: Ihr voller Name, Vorname mit abgekürztem Nachnamen, ein Pseudonym oder ein selbst gewählter Autorenname.
Was Sie darüber hinaus öffentlich machen — Kurzbiografie, Tätigkeit, Ort, Foto, Website, soziale Profile —, entscheiden Sie ebenfalls. Nichts davon ist Pflicht.
Ihre Telefonnummer, Ihre Telegram-Kennung und alles andere, was wir zur Verifizierung erheben, wird nie veröffentlicht. Es liegt getrennt von Ihrem öffentlichen Profil.
Wir bezeichnen Sie nicht als Mitglied der Redaktion von Tagblick, wenn Sie das nicht sind. Ihr Beitrag ist als Gastbeitrag gekennzeichnet, und dass eine Übersetzung maschinell entstanden ist, steht an der Übersetzung.
9. Ihre Bilder
Zu jedem Bild geben Sie an, woher es stammt und auf welcher Grundlage es veröffentlicht werden darf. Wo eine Namensnennung verlangt ist, geben Sie sie an — wir übernehmen sie.
Vor der Speicherung entfernen wir aus jedem Bild die eingebetteten Metadaten, insbesondere Standortangaben. Das ist Ihr Schutz und der Schutz der abgebildeten Menschen, und es geschieht ohne Rückfrage.
Ein Bild, dessen Rechtelage unklar bleibt, veröffentlichen wir nicht. Der Beitrag kann trotzdem erscheinen.
10. Wenn etwas schiefgeht
Meldet sich jemand mit einer Beschwerde über Ihren Beitrag — eine Urheberrechtsbeschwerde, ein Persönlichkeitsrecht, eine bestrittene Tatsache —, prüfen wir das. Wir entfernen nichts allein deshalb, weil sich jemand beschwert hat, und wir informieren Sie.
Wir können einen einzelnen strittigen Bestandteil abschalten — etwa ein Bild — ohne den ganzen Beitrag zu entfernen.
Wenn Sie wiederholt Material einreichen, das gegen Abschnitt 3 verstößt, können wir Ihre Einreichungen begrenzen oder beenden. Ein einzelner Grenzfall führt dazu nicht; eine automatische Einstufung allein führt dazu nie.
Gegen eine Ablehnung können Sie einmal Widerspruch einlegen. Das führt zu einer zweiten Lesung, nicht zu einer Zusage.
11. Ihre Daten
Was wir speichern, wozu, und wie lange, steht in der Datenschutzerklärung. Kurz: Ihre Telegram-Kennung, die bei der Verifizierung geteilte Telefonnummer, Ihre Einreichungen mit ihrer Bearbeitungsgeschichte, und Ihr öffentliches Profil, soweit Sie eines angelegt haben.
Sie können jederzeit Auskunft verlangen und die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten. Was wir dabei nicht löschen können, ist ein bereits veröffentlichter Beitrag samt der Nachweise, warum er veröffentlicht wurde — dafür haben wir eigene Aufbewahrungspflichten. Ihr öffentliches Profil und die Verbindung zu Ihrer Person können wir entfernen.
12. Änderungen dieser Vereinbarung
Diese Fassung trägt eine Nummer und ein Datum, beides steht oben auf dieser Seite. Für Ihre Einreichungen gilt die Fassung, der Sie zugestimmt haben.
Ändern wir etwas Wesentliches — was Sie erklären, welche Rechte Sie einräumen, oder was mit Ihrem Beitrag geschehen darf —, fragen wir Sie erneut und sagen Ihnen in einem Satz, was sich geändert hat. Eine einmal erteilte Zustimmung übertragen wir nicht stillschweigend auf eine wesentlich geänderte Fassung.
Eine Korrektur von Tippfehlern oder eine verständlichere Formulierung ist keine wesentliche Änderung.
13. Recht und Sprache
Maßgeblich ist der deutsche Text dieser Vereinbarung. Die Fassungen in anderen Sprachen sind Übertragungen zu Ihrer Information; wo sie abweichen, gilt der deutsche Wortlaut.
Zwingende Verbraucherschutzvorschriften Ihres Wohnsitzstaates bleiben unberührt.